Seit 2010 ist auch Bad Honnef über den Verein „Hauptsache Familie-Bündnis für Bad Honnef“ Mitglied des Projektes Notinsel.

Die Notinsel selbst wurde im Jahre 2002 von der Stiftung Hänsel und Gretel initiiert und hat heute mehr als 150 Standorte in ganz Deutschland. Es basiert auf „3 Sinnsäulen“: „Zunächst sollen Kinder bei Angst und Gefahr unkompliziert Schutz finden können, weiterhin soll das Notinsel-Zeichen an den Ladentüren als Abschreckung für potenzielle Übergreifer und gewaltbereite Menschen jedes Alters dienen. Das Projekt schafft auch ein besseres Klima für Kinder und fördert die Kultur des „Hinschauens statt Wegschauens, also die Zivilcourage in der Stadt“, so Laura Solzbacher und Katja Kramer-Dißmann vom Bündnis für Familie.
Die Notinsel-Geschäfte werden im Internet auf einer Landkarte markiert. Eltern, Lehrer und Kinder können mit Hilfe dieser Information einen sog. Schulwegplaner erstellen.

Damit alle Schulkinder und Eltern über die Aktion informiert werden, sponsert die kfd St. Johann Baptist als Mitglied im lokalen Bündnis für Familie jedes Jahr Radiergummis mit dem Notinsellogo.
Sie werden zu Schulbeginn mit einer Information für die Eltern und Kinder an allen Honnefer Grundschulen verteilt. „Notinsel“ steht auf jedem einzelnen Radiergummi und „Wo wir sind bist Du sicher“.
Im Jahre 2009 hat Ursula Voll, Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Sankt Johann Baptist, das Angebot in Königswinter kennengelernt und sich gedacht, dass man dieses Projekt auch nach Bad Honnef holen kann.

Der Vorstand um Laura Solzbacher, Guido Mädje und Katja Kramer-Dißmann wird in den nächsten Wochen alle teilnehmenden Geschäfte und Unternehmen aufsuchen, sie nach Ihren Erfahrungen befragen, Kontakte aktualisieren und je nach Bedarf Aufkleber verteilen.

Unternehmer die sich gerne an der Aktion beteiligen wollen können sich an das Bündnis für Familie, info@familie-bad-honnef.de wenden.