Bündnis befragt Arbeitgeber

16.06.2010 – Zu einem familienfreundlichen Bad Honnef gehören auch familienfreundliche Arbeitsbedingungen.

Dieser Meinung ist die Initiative „Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef“. Sie startet jetzt eine Umfrage bei Bad Honnefer Arbeitgebern. Sie erfolgt in Zusammenarbeit mit der IHK Bonn-Rhein/Sieg und soll Auskunft geben über die Familienfreundlichkeit der Arbeitsbedingungen in Bad Honnef. Arbeitgeber, die sich um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bemühen und ihren Mitarbeitern mit besonderen Hilfestellungen zur Seite stehen, werden namentlich veröffentlicht und die besten prämiert. Die Fragebögen werden in diesen Tagen an über 160 Bad Honnefer Arbeitgeber verteilt. Die ausgefüllten Fragebögen nimmt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Honnef, Iris Schwarz, entgegen. Am 15. Juli ist Rückgabeschluss.

Die Arbeitsgruppe „Beruf und Familie“ innerhalb des Bad Honnefer Bündnisses für Familie kümmert sich besonders um die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es ist eine von vier Arbeitsgruppen, in denen sich Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich dafür einsetzen, dass Bad Honnef noch familienfreundlicher wird. „Wir hoffen auf rege Beteiligung der Bad Honnefer Arbeitgeber!“, sagt Annette Stegger, Sprecherin der Arbeitsgruppe. Mit dem Fragebogen will das Bündnis für Familie zunächst eine Bestandsaufnahme machen. Es wird gefragt nach bestehenden Teilzeitangeboten, Telearbeitsplätzen und ganz generell nach flexiblen Arbeitszeiten. Es wird auch gefragt, inwieweit die Arbeitgeber Rücksicht nehmen auf Familien bei der Urlaubsplanung oder bei Pausenzeiten. Auch die Frage nach der Ermöglichung von Elternzeit für Väter steht im Fragebogen. Im weiteren Verlauf will die Arbeitsgruppe auch Informationsangebote für Unternehmen liefern, wie und mit welchen Mitteln Arbeitgeber ihren Mitarbeitern helfen können, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Dabei geht es um Beratungen über Organisationsformen und Fördermittel. „Wir wissen heute, dass Unternehmen zunehmend die Notwendigkeit sehen, Fachkräfte an sich zu binden, indem sie es ihnen erleichtern, Arbeit und Familie miteinander zu verbinden“, sagt Carina Nillies, von der IHK Bonn Rhein-Sieg.  Bei den geplanten Beratungen und Informationsangeboten wird das Bad Honnefer Bündnis von der IHK und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt sowie von der Europäischen Union.

Bildtext: Die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Beruf und Familie“, Peter Hurrelmann, Hans-Joachim Ewald, Annette Stegger und die Bad Honnefer Gleichstellungsbeauftragte Iris Schwarz, sowie Carina Nillies von der IHK Bonn-Rhein/Sieg  stellen den Fragebogen im Rathaus vor.

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